Holzpellets werden aus Restholz wie beispielsweise Sägemehl oder Hobelspänen hergestellt. Bei der Herstellung werden die getrockneten Späne zu stäbchenförmigen Pallets gepresst. Hersteller sind vor allem große Säge- und Hobelwerke, denn hier fällt der Rohstoff für die Holzpallets an. Stabilität und Beständigkeit erhalten die rund 10mm großen und 50mm langen Holzpellets durch das holzeigene Bindemittel Lignin.
Holzpellets dienen als Brenn- und Heizmaterial. In Pelletheizungen werden die Pellets verbrannt. Ein halber Liter Heizöl entspricht hierbei dem Heizwert eines Kilogramms Holzpellets. Die Asche der verbrannten Holzpellets kann ohne Bedenken als Dünger im Garten genutzt oder über den normalen Hausmüll entsorgt werden.
Neben Holzpellets können auch andere biogene Brennstoffe, wie zum Beispiel Scheitholz oder Getreide, zum Heizen verwendet werden. Hierfür gibt es spezielle Pelletöfen, sogenannte Hybrid- oder Kombianlagen.
Bei der Verbrennung von Holzpellets wird nur wenig Schwefeldioxid abgegeben. So wird beispielsweise zum Schutz der Wälder beigetragen und die Möglichkeit auf sauren Regen verringert. Weiterhin ist das Transportrisiko gering, denn es können keine Schadstoffe in die Erde und somit ins Grundwasser gelangen. Darüber hinaus sind Holzpellets preislich günstiger als Öl oder Gas. Das resultiert auch aus dem immer wieder nachwachsenden Rohstoff Holz.
Es muss kein großer Aufwand für die Lagerung der Holzpellets betrieben werden, da keine Schadstoffe oder ähnliches austreten können. Dennoch sollte auf eine trockene Lagerung geachtet werden.Partner: Gutachter | Airsoft Videos
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